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22 Jan 2026
5
min read

Onboarding-Workflows: Warum gutes Onboarding vor dem ersten Arbeitstag beginnt

Onboarding ist einer der wichtigsten HR-Prozesse – und gleichzeitig einer der am wenigsten standardisierten. In vielen Unternehmen bestehen Onboarding-Prozesse aus E-Mails, Excel-Listen und manuellen Übergaben.

Jan Heinen
peopleIX Team
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Onboarding ist einer der wichtigsten HR-Prozesse – und gleichzeitig einer der am wenigsten standardisierten.
In den meisten Unternehmen besteht der Onboarding-Prozess noch immer aus E-Mails, Excel-Listen und manuellen Übergaben.

Das Problem:
Diese Art von HR-Workflows skaliert nicht.

Wer HR-Prozesse automatisieren will, sollte genau hier anfangen.

Onboarding ist kein Einzelprozess – sondern ein Workflow

Onboarding besteht aus vielen wiederkehrenden Aufgaben:

  • Vertrags- und Systemzugänge bereitstellen
  • Meetings planen
  • Aufgaben an HR, Führungskräfte, Buddys und IT verteilen
  • Fortschritt dokumentieren

Ohne klare Onboarding-Workflows entstehen:

  • Medienbrüche
  • Verzögerungen
  • fehlende Prozesssicherheit

Ein strukturierter Workflow sorgt dafür, dass alle Schritte sauber ineinandergreifen – automatisiert, nachvollziehbar und messbar.

Warum Onboarding vor Tag 1 starten muss

Ein moderner Onboarding-Workflow beginnt nicht am ersten Arbeitstag, sondern in dem Moment, in dem im HRIS ein Startdatum hinterlegt wird.

Dieses Ereignis wird zum Trigger für Workflows:

  • Aufgaben werden automatisch erstellt
  • Meetings werden geplant (schedule meetings)
  • Tickets für IT und Systemzugänge werden angelegt (create tickets)
  • Formulare werden bereitgestellt (Formularerstellung)

So entstehen automatisierte Prozesse, die nicht von manuellen Erinnerungen abhängen.

Workflow-Automatisierung statt Reminder-Kultur

Viele Unternehmen versuchen, ineffiziente Prozesse mit mehr Kontrolle zu lösen.
Doch echte Workflow Automatisierung ersetzt manuelle Abstimmung durch klare Logik:

  • Rollenbasierte 30/60/90-Tage-Pläne
  • Ein zentraler Workflow Builder statt Einzellösungen
  • Wiederverwendbare Workflow Vorlagen
  • Systemintegration mit HRIS, ATS, Slack und Microsoft Teams

Das Ergebnis:
Weniger operative Arbeit, mehr Übersicht – und höhere Prozesssicherheit.

Transparenz durch Monitoring & Reporting

Ein guter Workflow endet nicht bei der Automatisierung.
Er macht Fortschritt sichtbar.

Durch Workflow Monitoring und Echtzeit-Überwachung sehen HR und Führungskräfte:

  • welche Aufgaben offen sind
  • wo Engpässe entstehen
  • welche Schritte bereits abgeschlossen sind

Gleichzeitig lässt sich Reporting automatisieren – ohne zusätzliche Tools oder manuelle Auswertungen.

Effizienz steigern mit automatisierten Onboarding-Prozessen

Strukturierte Onboarding-Workflows haben messbaren Business Impact:

  • Schnellere Time-to-Productivity
  • Einheitliche Onboarding-Erlebnisse
  • Weniger manuelle HR-Aufwände
  • Höhere Prozesssicherheit

Kurz gesagt:
Automatisierte Onboarding-Prozesse sind ein zentraler Hebel, um Effizienz zu steigern und HR strategischer aufzustellen.

Onboarding-Workflows als Teil einer HR-Workflow-Plattform

Onboarding entfaltet sein volles Potenzial, wenn es Teil einer übergreifenden HR-Workflow-Plattform ist:

  • Recruiting
  • Onboarding
  • Probezeit
  • Entwicklung
  • Offboarding

So lassen sich Workflows optimieren, statt einzelne Prozesse isoliert zu betrachten.

Denn gutes Onboarding ist kein Zufall.
Es ist das Ergebnis klar definierter, automatisierter HR-Workflows.

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